Methodik
Ist-/Soll-Prozessvergleich: Transparenz vor der Umsetzung
Der Ist-/Soll-Vergleich (As-Is / To-Be) ist eine Kernmethode der Prozessoptimierung: Der aktuelle Ablauf wird dem Zielprozess gegenübergestellt – visuell und inhaltlich – damit jede Änderung nachvollziehbar bleibt.
Vorgehen
Zuerst den validierten Ist-Prozess modellieren. Maßnahmen (eliminieren, automatisieren, parallelisieren, delegieren an Agent) ableiten und in ein Soll-Modell überführen. Diff-Ansichten markieren entfallende (rot), geänderte (gelb) und neue Schritte (grün) – ideal für Workshops mit Fachbereich und IT.
Nutzen für Change und Compliance
Stakeholder sehen konkret, was sich ändert – weniger Widerstand, klarere Schulungsbedarfe. In regulierten Branchen dient der Vergleich als Audit-Nachweis: geplante Abweichung vom Ist-Zustand ist dokumentiert und freigegeben.
KI-gestützte Soll-Entwürfe
Generative KI kann Soll-Varianten vorschlagen; der Diff macht Vorschläge prüfbar. Best Practice 2026: Keine automatische Produktivschaltung ohne menschliche Freigabe pro Maßnahme und Soll-Version.
FAQ
- Wie detailliert sollte das Ist-Modell sein?
- So detailliert, dass Medienbrüche, Wartezeiten und Rollen erkennbar sind – aber nicht bis zur Klick-Ebene, unless Automatisierung geplant ist.
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Stand: 2026-06-29

